Moskau bricht das Eis

Am 26. Juli, dem Tag der Russischen Marine, verkündete Präsident Vladimir Putin in Kaliningrad die neue Marinedoktrin seines Landes. Diese besagt, dass Russland Kooperationen mit Indien und China im indischen bzw. pazifischen Ozean eingehen möchte, gleichzeitig seine maritime Präsenz im Atlantik verstärken und territoriale Ansprüche in der Arktis durchsetzen will. Zu diesem Zweck soll eine Flotte neuer, atombetriebener Eisbrecher auf Kiel gelegt werden, das erste Schiff soll bereits 2017 in Dienst gestellt werden.

Die russische Realität sieht allerdings so aus, dass die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zunehmend größer werden zu scheint. Russlands Rüstungsindustrie leidet seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion unter Geld-, aber auch Fachkräftemangel und Abhängigkeit von ausländischen Technologien. Hinzu kommen die Einschränkungen der jüngsten Zeit herbeigeführt durch die Sanktionen des Westens in Folge der Ukraine-Krise:

Russia’s defence industry has failed to meet its production targets for this year, in part due to Western sanctions, Deputy Defence Minister Yury Borisov said on 16 July. Speaking to President Vladimir Putin and Defence Minister Sergei Shoigu during a meeting to discuss the arms industry, Borisov said the shortfall was in part because of „the restriction on delivery of imported systems, raw materials, and goods due to the implemented sanctions, and stoppage of production and loss of a range of technologies, and deficiencies of productive capacity“, Russian business newspaper Vedomosti reported. He also cited cases of poor performance by industry due to weak management and financial impropriety, factors frequently voiced by Russian defence officials in recent years.
Jane’s Defence Weekly online, 19. Juli 2015.

Was für die russische Rüstungsindustrie insgesamt gilt, trifft für ihren maritimen Sektor besonders zu: Sie befindet sich aus den genannten Gründen bereits jetzt in schwerer See, kommt kaum mit den Modernisierungsaufträgen und Neubauten hinter her. So mussten die beiden Hubschrauberträger Wladiwostok und Sewastopol eben aus diesen Kapazitäts- und Fähigkeitsgründen in Frankreich bestellt werden. Das hält die russische Führung allerdings nicht davon ab, weitere Schiffsbauprogramme zu planen die zunehmend unrealistisch erscheinen:

Russian Navy commander Admiral Viktor Chirkov’s claim that Russia will build a new, super-sized aircraft carrier exceeding 85,000 tonnes has been met with scepticism by analysts. Many have questioned how realistic this ambition might be, given the current limitations of Russia’s shipbuilding industry in particular and defence industry in general. The proposed supercarrier, announced by Adm Chirkov on 23 March, would be a quantum leap in capability and size over the Russian Navy’s single existing carrier, Admiral Kuznetsov , which at 43,000 tonnes is less than half the displacement of the US Navy’s Nimitz-class carriers. The new ship, which would be designed to carry 100 aircraft, would be larger still than the 85,000-tonne class of carriers that was due to follow Kuznetsov and its sister ship, Varyag: a design that never got past the initial stages of construction due to the fall of the Soviet Union. The only shipyards that were (and still are) capable of building carriers of this size are the Nikolayev shipyards in Ukraine […].
Jane’s Defence Weekly online, 31. März 2015.

Wir möchten an dieser Stelle die Community zur Diskussion einladen – wie realistisch sind Russlands Ambitionen in der Arktis (politisch & technisch), und wie der kann/soll der Westen darauf reagieren?

17 Gedanken zu „Moskau bricht das Eis

  1. Dies ist in der Tat ein Thema, das die maritime Community nachdenklich diskutieren und kommentieren sollte, schließlich hat es (auch) Auswirkungen auf die Deutsche Marine und deren Beschaffungsvorhaben zum einen und die Rolle Deutschlands als „Anlehnungspartner“ für die Baltischen Staaten zum anderen. Sind wir im baltischen Raum und der östlichen Ostsee martim richtig aufgestellt? Stimmt die Zusammenarbeit mit den europäischen Nicht-NATO-Staaten Schweden und Finnland? Muss es eine Arbeitsteilung geben mit unseren Partner im „Hohen Norden“, die Anrainer der Arktis sind?
    Auch FLEET ist der Meinung, dass man den russischen (See)Bären nicht größer malen sollte, als er in Wirklichkeit ist. Eine realistische Bestandsaufnahme ist vonnöten, hierzu kann unser Blog beitragen!
    Meint FLEET

  2. Vollkommene Zustimmung zu Fleet: Realismus ist angesagt. Hier wird kräftig getrommelt, und es nicht zu erwarten, dass all diese Ankündigungen Realität werden. Andererseits hat Russland in letzter Zeit immer wieder mit militärischen Fähigkeiten überrascht, die es vom Westen unbeobachtet aufgebaut hatte. Die Ukraine lässt grüßen.

    Für den Westen heißt es, die Nebel zu sichten und Fiktion und Wirklichkeit sauber zu trennen. Das erfordert als erstes wieder verstärkte Aufklärung und vor allem Analyse.

    Auf die Diskussionen dazu in diesem Blog freut sich

    der Segler

  3. In der Arktis geht es nicht um grüne Männchen sondern um neu zu beschaffende Hardware, wozu weder Russland als Staat, noch die Rüstungsindustrie auf absehbare Zukunft in der Lage sein werden.
    Von daher sollten wir als EU Mitgliedsstaat es den nordischen Partnern, Kanada und den USA überlassen, Gespräche und mögliche Verhandlungen wie bisher im Kontext der Artic 5 zu führen.
    Bevor RUS einen Superträger baut (wofür eigentlich?) ist die Polarroute eisfrei.
    Für die Diskussion mit unseren Partnern im Ostseeraum sollten wir den vom Inspekteur angeschobenen Prozess der Zusammenkünfte der Ostseeanrainer Marinen für Diskussionen nutzen. Im Vergleich zur Zeit des Kalten Krieges haben wir mehr Tiefe im Ostseeraum gewonnen und sollten dies zumindest maritim eher gelassen sehen.

    • Besonders spannend ist es zu beobachten, ob dort auch nur ein einziger funktionsfähiger Atomeisbrecher entsteht,

      findet
      der Segler

  4. Mit diesem Schachzug schlägt Russland gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:
    – Innenpolitisch wird ein ehrgeiziges Prestigeprojekt vorangetrieben
    – Aussenpolitisch werden Territorialansprüche dokumentiert

    Unterstellt, dass ein oder mehrere dieser Eisbrecher in den Dienst gestellt werden, so wird die Schürfung nach Rohstoffen in der Arktis jedoch deutlich hinter der Lautstärke des Getrommels zurückbleiben. Allerdings erlaubt eine kleinere Expedition die Besitzansprüche zu zementieren und dient gleichzeitig einer technologischen Weiterentwicklung und Erprobung der Schürf- und Fördertechnik unter extremen klimatischen Bedingungen.

    Andererseits leisten die Atomeisbrecher einen Beitrag die Route nach China von eisfrei und schiffbar zu halten. Es kann also auch eine Zusammenarbeitsgeste in Richtung Fernost sein, um Russland eine stabile Partnerschaft abseits von (West)Europa zu ermöglichen. Gleichfalls dürfte China ein Interesse an den Russen haben, allein um die strategische Abnehmerabhängigkeit von den USA zu reduzieren.

  5. Was bedeutet dies alles für die Deutsche Marine? Überlassen wir im Sinne der transatlantischen und europäischen Arbeitsteilung den „Hohen Norden“ unseren Verbündeten und fokussieren auf die östliche Ostsee? Nachdem die F 125 eine „Stabilisierungsplattform“ ist, soll die MKS180/F126 die Rückkehr zu einem echten Kampfschiff darstellen: Müssen angesichts der neue russische Herausforderung Konzept/Design/Ausrüstung der MKS 180/F 126 überarbeitet werden? Sollen deutschen Seefernaufklärer Orion P3 künftig mehr Einsätze über der östlichen Ostsee fliegen? Hat die Lage in der östlichen Ostsee die Notwendigkeit, die Flottendienstboote abzulösen, beschleunigt? Wie ist der „strategische Seetransport“ in die Baltischen Staaten zu gewährleisten; braucht es eine amphibische Komponente?

    In diesem Blog gibt es sicherlich noch mehr Fragen zu stellen und vielleicht auch zu beantworten,
    ist FLEET überzeugt.

    • Wieso sollen wir die Arktis den Bündnispartnern überlassen und die östliche Ostsee als künftigen Einsatzraum der Deutschen Marine sehen? Hier hat sich doch die Geographie entscheidend zu unseren Gunsten verändert. Polen, die Baltischen Staaten wie Schweden und Finnland können hier doch Funktionen der Überwachung – sofern erforderlich – übernehmen. Wir brauchen keine Flottendienstboote in der östlichen Ostsee sondern den Verbund von NATO und EU Bündnispartnern im Rahmen einer Maritime Situation Awareness. Daher habe ich in meinem Beitrag den Vorstoß des Inspekteurs begrüßt.
      Geopolitisch betrachtet erscheint mir die Präsenz eines Flottendienstbootes im östlichen Mittelmeer wesentlich sinnvoller. Und bei der anhaltenden Verlagerung der sicherheitspolitischen Interessen in den asiatischen Raum sollte man eher um Bündnisunterstützung im Indik nachdenken.

  6. Nun ja, bessere Zusammenarbeit der westlichen Staaten im Ostseeraum ist natürlich das Gebot der Stunde. Insofern ist die Initiative des Marineinspekteurs zu einer Baltic Commanders‘ Conference ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit. Ob für Deutschland die Konsequenz daraus aber ist, die kleineren Staaten in der Ostsee allein zu lassen und sich Nordmeer und Indik zuzuwenden, wage ich zu bezweifeln. Wir als größte westlichhe Macht an der Ostsee haben hier Bündnisverantwortung, wo denn sonst? Dafür müssen wir unter Anderem die leistungsfähige Hardware stellen, über die die Kleineren nicht verfügen. Ob die dann MKS 180, F 126 oder noch anders heißt und wie sie aussieht, ist sorgfältig zu analysieren.

    Die Frage der Flottendienstboote ist eine andere. Früher konnte die Bundesmarine im Osten nur von See aus aufklären. Heute kann man entsprechende Stationen an Land, d.h. in Polen und im Baltikum, installieren. Die sind billiger und dichter dran. Wenn es die gibt, ist das Mittelmeer sicher der interessantere Einsatzraum für schwimmende Plattformen, weil man dort eben nicht von Land aus aufklären kann. Das ist allerdings keine Frage der Geopolitik sondern ganz praktisch militärisch,

    denkt sich

    der Segler

  7. Wir haben die Anmerkungen von Segler aufmerksam gelesen. Werden wir konkret: Der Ersatz der 3 Flottendienstboote eins-zu-eins wurde/wird damit begründet, dass man zwei Einsatzgebiete bereedern müsse: Mittelmeer und Ostsee (eins für Umlaufreserve). Greifen wir Seglers Argument auf, dass man die Ostsee auch von Polen aus aufklären kann, braucht es im Grunde nur 2 Flottendienstboote. Gilt dieses Argument auch für die Seefernaufklärer? Wenn ja, könnte ein deutscher Beitrag sein, gemeinsam mit den norwegischen Seefernaufklärern des gleichen Typs Auffklärungsflüge im „Hohen Norden“ durchzuführen.
    Auch hier stimmen wir dem Segler zu: Es geht um das Machbare!
    Meint FLEET

    • Was die Flottendienstboote betrifft, so hängt deren Verfügbarkeit nicht nur von der Anzahl der Schiffe, sondern auch von der Anzahl der Besatzungen ab. Diese Fahrzeuge sollten eigentlich ständig in See präsent sein, sind also ein klassischer Fall für die von der Marine propagierte Intensivnutzung mit mehreren Besatzungen. Für ein Seegebiet braucht man zwei Boote, ein zweites Seegebiet kann man zeitweise mit einem dritten Boot bedienen. Da ist allerdings keine Reserve drin.

      Was die Flugzeuge betrifft, so darf man nicht vergessen, dass sie nicht nur Aufklärer sind, sondern auch der U-Boot-Jagd dienen. Wenn man also in Krisenzeiten Bewegungsfreiheit in der Ostsee garantieren will, braucht man dort so etwas. In anderen Zeiten können sie nach Norden schauen, wenn sie nicht gerade im Mittelmmeer gebraucht werden oder am Horn von Afrika oder wo auch immer.

      Wie so oft gibt’s mehr Auftrag als Mittel,

      findet

      der Segler

    • Als kurze Ergänzung:
      – Der Auftrag wird von der Politik bestimmt. Mir ist weder aus der NATO, noch Norwegen und anderen Bündnispartnern bekannt, dass es im Nordmeer (Arktis) oder in der Ostsee eine Auftragserweiterung gibt. Norwegen war schon in der Vergangenheit auch bilateral mit Moskau um Verständigung in Seegebieten beiderseitigen Interesses bemüht. Von dieser politischen Handlungslinie sind sie meines Wissens bis heute nicht abgewichen.
      Über U-jagd in der östlichen Ostsee sollte man sich fragen, ob diese nicht durch die Bündnispartner und/oder Schweden/Finnland auch mit Sonobojenfeldern zu meistern ist.
      – Auch die logistischen Erfordernisse müßten dann genauer betrachtet werden. Für schwimmende wie fiegende Plattformen gilt der alte Grundsatz 3:1, um die ständige Verfügbarkeit einer Plattform sicherzustellen. Nimmt man bei der Orion die von DEU eingegangenen politischen Verpflichtungen und den bekannt desolaten Verfügungsbestand der Lfz, sollte man auch angesichts bevortsehender Nachrüstungsmaßnahmen wie neue Tragflächen von Vorstellungen neuer Operationsgebiete und dortiger Einsätze vorsichtig Abstand nehmen.

  8. Es stimmt, der Auftrag kommt von der Politik. Nun ist es aber schon lange nicht mehr so, dass die Marine wie im Kalten Krieg bestimmte Operationsgebiete zugewiesen bekommen hat. Vielmehr gilt für alle Kräfte in der NATO das Prinzip der Entregionalisierung, d.h. alle Kräfte sind dort einsetzbar, wo sie gebraucht werden.

    Gibt es also einen Auftrag, sich wieder mehr der Ostsee zuzuwenden? Ja, allerdings! Das Ganze läuft unter der Überschrift Reassurance, also demomstrativer Präsenz im östlichen Bereich der NATO mit erst vor Kurzem abgeschlossenen großen Manövern. Weitere derartige und noch größere Übungen sind für die kommenden Jahre angekündigt. Für Arktis und Nordmeer gibt es – noch – keine solchen Aktivitäten, aber auch dort kann Reassurance gefordert sein, wenn es zu Provokationen seitens Russland kommt. Die darf man überall dort erwarten, wo man eigene Schwächen und Lücken zeigt, eine Logik übrigens, deren vorauschauende Berherzigung grundsätzlich manchen Ärger ersparen kann.

    Was die U-Jagd und andere Fähigkeiten unserer Partner in der Ostsee betrifft, so soll man diese nicht überfordern. Die Ostsee ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Schweden und Finnen sind auf ihre Küstengewässer mit ganz besonderen Ortungsverhältnissen spezialisiert. Schiffe mit entsprechender Seefähigkeit und Ausdauer für längere Operationen in der offenen Ostsee haben sie nicht. Polen und Dänemark haben etwas mehr, aber für die Sicherung der Seewege in der Ostsee erscheint das alles zu wenig.

    Noch ein Wort zur Anzahl der Plattformen: Mit den Konzepten für Intensivnutzung und Mehrbesatzungen gilt die alte Formel 3:1 nicht mehr. Plattformen kann man in einem bestimmten Zeitraum stärker belasten als das Personal. Das ist das Neue. Was man dabei nicht vergessen darf ist allerdings, dass die Schiffe stärker abgenutzt werden und man sie früher ersetzen muss. Intensivnutzung führt am Ende nicht zu mehr Einsatztagen der Plattform, sondern nur dazu, dass man die verfügbare Einsatzzeit schneller abnutzt.

    Es bleibt herausfordernd,

    findet

    der Segler

    • Auch hier muss man kräftig Wasser in den Wein gießen. Alle Schiffe und Boote, die derzeit im Bestand der Deutschen Marine sind, wurden mit dem von mir angesprochenen Logistikkonzept (3:1) konzipiert und werden die nächhsten 20 Jahre (!) noch im Betrieb sein. Das neue Konzept gilt für die F 125 und mögliche künftige Plattformen. Diese laufen optimistisch in 2017, realitätsnah Ende 2018 Anfang 2019 zu. Und da muss sich erst erweisen, ob die vier Buchstaben Firma TKMS dieses Mal ihre Zusagen aus der Vertragsverhandlung einhält. Ich habe 1987 als S 3 Technische Gruppe des MFG 2 das neue Waffensystem Tornado in Betrieb nehmen dürfen. Die industrielle Zusage war für das 5. und 6. Baulos 35 Stunden Materialerhaltungsaufwand je Flugstunde. Den besten wert, den wir im Betrieb erreichten waren 67 Stunden, die dann Richtung 100 Stunden anwuchsen. Möchte garnicht nach dem loogistischen Aufwand für unsere Hubschrauber und die Orion fragen.

  9. Danke, Segler, für den Hinweis auf die vorhandenen Fähigkeiten der Ostsee-Anrainer. Es geht also darum, diese Fähigkeiten zu komplementieren. Hier hat die Deutsche Marine Fähigkeiten wie U-Jagd außerhalb von Küstengewässern, MPA u.a., die zum Tragen kommen. Man muss ferner über die Weiterentwicklung der Minenfähigkeit (2000 plus) nachdenken.

  10. Eigentlich ging’s ja hier um die neue russische Marinedoktrin. Hat die Redaktion von „Meer verstehen“ dafür schon eine englische Übersetzung im Netz gefunden,

    fragt

    der Segler

    • Leider noch nicht, die Suche gestaltet sich ohne eigene russisch-Kentnisse etwas obskur. Wir sind aber nicht eitel und für Hinweise dankbar!

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