Resilienz – Robustheit auch zur See!


Angesichts. Der Strategiedebatte rund um den NATO-Gipfel in Warschau ist es gut, sich noch einmal des Themas Resilienz anzunehmen. Das fand übrigens auch die Bundesakademie für Sicherheitspolitik, die gerade den folgenden Artikel zur Resilienz veröffentlicht hat: https://www.baks.bund.de/sites/baks010/files/arbeitspapier_sicherheitspolitik_2016_19.pdf.
Gute Lektüre
wünscht
der Segler

Meer Verstehen

Wir lesen in der sicherheitspolitischen Diskussion immer häufiger das Wort Resilienz und haben dem Wort und seiner Bedeutung nachgespürt. Außerdem möchte „Meer verstehen“ wissen, was dieses Konzept auf See bedeutet.

Der Begriff Resilienz stammt aus den Sozialwissenschaften und bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, nach Störungen wieder in sein Gleichgewicht zurückzufinden. Sicherheitspolitisch steht Resilienz für die Robustheit und Störresistenz von Staat und Gesellschaft.

Das bisherige Sicherheitskonzept des Westens zielte darauf ab, Risiken und Bedrohungen auf Distanz zu halten. Deutschland am Hindukusch zu verteidigen, war eines der Schlagwörter. Islamistischer Terror im Nahen Osten und hybride Kriegführung in Europa haben gezeigt, dass das nicht immer gelingt. Die westlichen Gesellschaften müssen sich stärker als früher darauf einstellen, dass Terror und Gefahr ihre Bürger und ihr Staatsgebiet treffen.

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Unter Wasser – Über Rüstungs- und andere Kernkompetenzen


Angesichts der hiesigen Diskussion über das entgangene Australiengeschäft lohnt es sich, diesen Artikel noch einmal zu lesen.

Meer Verstehen

Derzeit sorgt in der deutschen Wehr-Community eine Folie mit dem Titel „Diskussionsvorschlag Schlüsseltechnologien BMVg“ aus dem Verteidigungsministerium für Aufsehen, in der Schlüsseltechnologien definiert wurden, die als deutsche Kernkompetenzen der Rüstungsindustrie zu erhalten seien. Dazu gehörten Technologien zur vernetzten Operationsführung und Verschlüsselung, die Sensorik bei Aufklärungssystemen wie etwa der Drohne Euro Hawk und Schutzausrüstung. U-Boote, Handfeuerwaffen und gepanzerte Fahrzeuge gehörten nicht dazu. Hier sei Deutschland zwar Weltmarktführer,  doch man brauche diese Technologien nicht zwingend, um wehrtechnisch unabhängig vom Ausland zu bleiben.

Mit anderen Worten: Das BMVg betrachtet die Unterwasserkompetenz der hiesigen Industrie nicht (mehr) als Schlüsseltechnologie, die es exklusiv und aus Prinzip in Deutschland zu produzieren und zu beschaffen gilt. Dies betrifft konkret den U-Boot-Bau sowie wie die Systeme Torpedos, Unterwasserdronen, Mine und Minenjagd.

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Wilhelmshavener Erklärung


Etwas versteckt auf der Homepage der Marine findet sich eine Rede ihres Inspekteurs, Vizeadmiral Andreas Krause, die er kürzlich bei einem Zeitzeugensymposium im Wilhelmshavener Marinemuseum gehalten hat. Ich fand sie lesenswert und empfehle sie zur Lektüre.

Der Segler

Wilhelmshavener Erklärung

Der JadeWeserPort 2015 – ein Durchbruch?


Wilhelmshaven feiert das Jahr 2015 als Durchbruch für den JadeWeserPort. Man freut sich über 400.000 umgeschlagene Container. Vor wenigen Tagen erst war das Land Niedersachsen mit einer Machbarkeitsstudie für den weiteren Ausbau an die Öffentlichkeit getreten, und der Wirtschaftsminister sieht den Nordwesten mit Siemens-Offshore in Cuxhaven und dem JWP in Wilhelmshaven als Impulsgeber für das Land. Endlich geschafft also?
Aber, hatte man nicht im Sommer noch eine halbe Million Container für 2015 erwartet, und gab es da nicht vor einiger Zeit Interessenten, die sich in der Logistikzone ansiedeln wollten?

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Der „neue Suezkanal“


Durch die Medien gehen Berichte über die Eröffnung des „neuen Suezkanals“ (http://www.arcor.de/content/aktuell/news_politik_ausland/3897896,1,Neuer-Suezkanal-wurde-eröffnet,content.html). Tatsächlich handelt es sich dabei um einen Ausbau des bestehenden Kanals. Beachtlich ist die sehr kurze Bauzeit von nur einem Jahr.

Ägypten hat den Bau mit privaten Mitteln seiner Bürger finanziert und hofft jetzt auf mehr Schiffspassagen und einen wirtschaftlichen Aufschwung in der Kanalregion. International hat es das Projekt als sein Geschenk für die Welt angepriesen.

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Wie weit reicht deutsche Verantwortung?


Unter diesem Titel setzt sich Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) mit der durch den Bundespräsidenten und andere in Gang gebrachten Debatte über die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik auseinander. Ein sehr lesenswerter Beitrag im Tagesspiegel, nachzulesen hier: http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/medienbeitraege/140814_TspOn_kim_DtschldsAuszenpolitVerantwortg.pdf.

Maritime Sicherheit vor Westafrika – vernetztes Handeln gefordert!


Über Jahre hat die Piraterie vor Somalia für Schlagzeilen gesorgt. Kriegsschiffe aus NATO- und EU-Ländern wurden gegen die Piraten eingesetzt, und viele andere Nationen beteiligten sich am Kampf gegen den alten Schrecken der Meere, darunter China, Indien und Russland. Auch aus Westafrika hört man von Überfällen auf Schiffe, und doch ist dort alles ganz anders.
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