Über die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der maritimen Wirtschaft


Die maritime Wirtschaft in Deutschland ist eine Branche von hoher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Von ihr gehen nicht nur bedeutende regionalwirtschaftliche Effekte aus, sie nimmt auch eine Schlüsselrolle für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und die Sicherung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland ein.

Rund 95% des interkontinentalen Warenaustausches erfolgen über den Seeweg. Als eine führende Exportnation hat Deutschland daher ein überragendes Interesse an einer leistungsstarken, international wettbewerbsfähigen maritimen Wirtschaft. Etwa 60% der deutschen Warenexporte und ein Großteil der Rohstoffimporte werden per Schiff transportiert, und die Häfen sichern einen wichtigen Teil der Grundversorgung der deutschen Industrie; dies gilt auch für den Handel mit Vorprodukten. Mit der fortschreitenden Globalisierung der Märkte und einem prognostizierten weiteren Anstieg des Welthandels wird der Güterverkehr über See weiter zunehmen. Derzeit befinden sich 2.962 Handelsschiffe im Eigentum deutscher Reedereien (Stand: 30.06.2015), die damit die viertgrößte Flotte der Welt stellen. In der Sparte der Containerschifffahrt liegt die deutsche Flotte weiterhin an erster Stelle. Weiterlesen