Preisträger des Aufsatzwettbewerbs des Inspekteurs der Marine und des Präsidenten des DMI werden ausgezeichnet


Der Inspekteur der Marine und der Präsident des Deutschen Maritimen Instituts (DMI) hatten im April 2015 erneut einen Wettbewerb ausgeschrieben. Junge Offiziersanwärter/-innen und Offiziere wurden aufgerufen, ein Essay zum Thema: „Die Marine im Spannungsfeld zwischen Auftragserfüllung und Attraktivität“ zu schreiben.

Mit diesem Preis sollten die besten Artikel/Arbeiten junger Offiziere bzw. Offiziersanwärter/-innen ausgezeichnet werden, die ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Sichtweisen zu diesem Thema reflektieren. Jurymitglieder (zwei Stabsoffiziere des Marinekommandos und zwei Präsidiumsmitglieder des DMI) bewerteten die Aufsätze; erstmalig wurde der erste Preis zweimal vergeben, der zweite Preis bleibt unbesetzt.

Die Preisträger sind:
1. Preis
Kapitänleutnant M.Sc. B.Sc. Katharina Jens – Fregatte Schleswig-Holstein
Oberleutnant zS M.A. Janine Pirrwitz –Marinekommando Rostock PIZ
3. Preis (wie auch 2014)
Oberleutnant zS dR Helge Adrians – Universität Bremen

Preisträger AufsatzwettbewerbAußer Konkurrenz wurde ein Aufsatz von Professor Dr. Marcus Albrecht eingereicht. Prof. Dr. Albrecht lehrt und forscht an der Fachhochschule Düsseldorf im Bereich Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling.

Die Preisverleihung an alle Gewinner wurde im Rahmen der „9. Maritime Convention“ am 12. November 2015 in Berlin durch den Stellvertreter Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Rainer Brinkmann, und den Präsidenten des Deutschen Maritimen Instituts, Vizeadmiral a.D. Hans-Joachim Stricker vorgenommen. Prof Dr. Albrecht erhielt als Anerkennung ein Geschenk. 

Die Gewinneraufsätze werden in der Zeitschrift „MarineForum“ abgedruckt. Vorab erfolgt eine Veröffentlichung aller Aufsätze in Kürze auf unserem Blog.

 

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Unter Wasser – Über Rüstungs- und andere Kernkompetenzen


Derzeit sorgt in der deutschen Wehr-Community eine Folie mit dem Titel „Diskussionsvorschlag Schlüsseltechnologien BMVg“ aus dem Verteidigungsministerium für Aufsehen, in der Schlüsseltechnologien definiert wurden, die als deutsche Kernkompetenzen der Rüstungsindustrie zu erhalten seien. Dazu gehörten Technologien zur vernetzten Operationsführung und Verschlüsselung, die Sensorik bei Aufklärungssystemen wie etwa der Drohne Euro Hawk und Schutzausrüstung. U-Boote, Handfeuerwaffen und gepanzerte Fahrzeuge gehörten nicht dazu. Hier sei Deutschland zwar Weltmarktführer,  doch man brauche diese Technologien nicht zwingend, um wehrtechnisch unabhängig vom Ausland zu bleiben.

Mit anderen Worten: Das BMVg betrachtet die Unterwasserkompetenz der hiesigen Industrie nicht (mehr) als Schlüsseltechnologie, die es exklusiv und aus Prinzip in Deutschland zu produzieren und zu beschaffen gilt. Dies betrifft konkret den U-Boot-Bau sowie wie die Systeme Torpedos, Unterwasserdronen, Mine und Minenjagd. Weiterlesen

Gedanken zur Münchner Sicherheitskonferenz – ein maritimer Nachschlag


Ein knappes halbes Jahr nach der Münchner Sicherheitskonferenz haben der Bundespräsident und die Verteidigungsministerin ihre Forderung bekräftigt, Deutschland müsse mehr internationale Verantwortung einschließlich militärischer Einsätze übernehmen. Die Ministerin sprach von einem Schwerpunkt Afrika und kündigte an, die Bundeswehr werde sich vor allem mit Sanitätern, Lufttransport und Ausbildern stärker engagieren. Ob das ausreichen wird, wirklich mehr Verantwortung zu beweisen, bezweifelt sicherlich nicht nur Henry Kissinger, mit dem die Ministerin Mitte Juni in den USA das Thema diskutiert hat. Weiterlesen

Deutsche Marine bündelt Kräfte im Seebataillon


Die Deutsche Marine bündelt ihre infanteristischen Kräfte in einem neuen, aber in der Geschichte bereits dagewesenen Verband! In Folge der 2010 beschloßenen Neuausrichtung der Bundeswehr werden ab dem 1. April 2014 die spezialisierten Infanteriekräfte der Deutschen Marine in einem Seebataillon zusammengefaßt. Konkret geht es um die Marineschutzkräfte, die Boardingkräfte sowie die Minentaucher, Stützpunkt wird Eckernförde. Weiterlesen

„Meer. Für Dich.“ – Die neue Imagekampagne der Deutschen Marine


Pünktlich zum 165. Geburtstag der Deutschen Marine sind vier Kurzvideos als Teil der neuen Imagekampagne Meer. Für Dich. auf dem Youtube-Kanal der Bundeswehr freigeschaltet worden. Die Kernbotschaft in drei Sätzen:

– Unser Wohlstand hängt wesentlich vom Handel über die Weltmeere ab.
– Der Handel über die Weltmeere erfordert sichere Seewege.
– Eine starke Marine schützt diese Seewege. Weiterlesen