„Germany’s military maneuvers“


Zum 30. Jahrestages des Tian’anmen-Massakers am 4. Juni erlangt der folgende Beitrag in der europäischen Online-Ausgabe von Politico unsere Aufmerksamkeit, den wir an dieser Stelle ausnahmweise vollständig und unkommentiert wiedergeben möchten (Hervorhebungen meer verstehen):

Germany’s military maneuvers
By John Vinocur (05.06.19)

Officials contemplate sending a warship through the Taiwan Strait.

Germany is considering a break from decades of military non-confrontation.

High ranking officials are contemplating sending a warship through the Taiwan Strait — joining the United States and France in challenging Beijing’s claims to what the West regards as an international waterway.

If Chancellor Angela Merkel’s government actually goes ahead, it will be a remarkable revision of its we-keep-out-of-conflict reflexes. Germany will be openly backing its allies in a strategy certain to be found provocative by the country’s enforcers of non-combatant passivity. Weiterlesen

Chinas Seidenstraßen-Initiative – Eine Chance für Deutschland?


Anfang September wurde die Sonderausgabe „griephan Edition 2017“ – erstellt von griephan in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) – mit dem Thema „Herausforderung globaler Handel – wer Standards setzt, schafft Märkte“ veröffentlicht. Die Ausgabe beinhaltet Beiträge mit den Blick auf Chinas Seidenstraßen-Initiative über die Protektionismusreflexe der G20, freier Handels als Ausdruck freier Gesellschaften aber auch zum Duisburger Hafen, dem aktuellen Start- und Zielpunkt der Seidenstraße. Weiterlesen

„Das Wissen um (See)Räume“


Wir haben in der aktuellen Ausgabe der griephan Briefe (34/17) den folgenden Beitrag entdeckt, der sowohl einen Überblick über die Fähigkeiten und Anforderungen an moderne Seeaufklärung als auch einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen gibt –  im Zentrum steht das „Wissen um Räume“:

Das Wissen um (See)Räume

Unsere Analyse zum Segment Seefernaufklärungssysteme in der gemeinsamen deutsch-französischen Erklärung hat Reaktionen ausgelöst, die wir wie folgt zusammenfassen:

In der deutsch-französischen Regierungsvereinbarung ist unter anderem die Zusammenarbeit bei „Seeaufklärungs­systemen“ vereinbart worden. Die folgenden Überlegungen gehen davon aus, dass darunter MPA (Maritime Patrol Aircraft) im klassischen Sinne eines Aufklärungs- und U-Jagdflugzeugs oder Seefernaufklärers verstanden werden. Weiterlesen

Trudering und das Maritime


Die Bundeskanzelerin hat Ende Mai im bayerischen Trudering große Aufmerksamkeit diesseits und jenseits des Atlantiks erregt. Sie stellte mit Bezug auf die USA fest: „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt.“ Ihr Fazit lautete: „Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen.“ Damit meinte sie EU-Europa ohne Großbritannien. Die Debatte in Deutschland war heftig und konzentrierte sich vor allem auf das 2%-Ziel der NATO für die nationalen Verteidigungsausgaben. „Meer verstehen“ schaut jetzt genauer hin, was diese neue Lage konkret für Seestreitkräfte bedeutet.

Voranzuschicken ist, dass die USA weiterhin Verbündete in der NATO bleiben, auch wenn sich ihr Präsident erst in einem zweiten Anlauf beim Besuch des rumänischen Präsidenten ausdrücklich zu den Verpflichtungen nach Artikel 5 des NATO-Vertrages bekennen mochte. Gleiches gilt für Großbritannien. Für die EU geht es also nicht darum, in Konkurrenz zur NATO eine eigene Verteidigungsfähigkeit aufzubauen. Vielmehr muss sie ihre militärische Handlungsfähigkeit verbessern, um nicht selbst für kleinere Operationen auf Mittel der NATO und insbesondere der USA angewiesen zu sein. Dadurch versetzt sie sich im übrigen gleichzeitig in die Lage, einen stärkeren Beitrag zur gemeinsamen Verteidigung in der NATO zu leisten. Weiterlesen