7. Maritimes Kolloquium – „Zum Glück ist er auf unserer Seite!“


Der Einladung des Deutschen Maritimen Instituts (DMI) zum 7. Maritimen Kolloquium am 18. Juni unter dem Leitthema „Maritime Innovation & Digitalisierung“ in Wilhelmshaven folgten rund 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Marine. Die gemeinsam von DMI, griephan, Deutschem Marinebund und Einsatzflottille 2 ausgerichtete Veranstaltung wurde auch von der Stadt Wilhelmshaven freundlich unterstützt. Bei maritimer Atmosphäre im ATLANTIC Hotel war dies eine gute Gelegenheit sich wieder einmal mit alten Bekannten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Der Präsident des DMI, Vizeadmiral a.D. Hans-Joachim Stricker begrüßte die Gäste und gratulierte dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Andreas Wagner zum 150. Geburtstag – natürlich nicht seinem eigenen, sondern dem der Stadt. Und der Lacher zu diesem sprachlichen Spaß bewies gleich zu Beginn, dass dies ein entspanntes Treffen unter Freunden war. Flottillenadmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Einsatzflottille 2, nahm sich des Themas mit dem Hinweis an, dass die Digitalisierung der Marine im Grunde mit der Indienststellung der ersten Rechnerschiffe der Marine, nämlich der Zerstörer der LÜTJENS-Klasse bereits vor 50 Jahren begonnen habe und spannte den Bogen bis zur Fregatte 125, dessen Typschiff „Baden-Württemberg“ tags zuvor feierlich in Dienst gestellt worden war. Weiterlesen

Chinas Seidenstraßen-Initiative – Eine Chance für Deutschland?


Anfang September wurde die Sonderausgabe „griephan Edition 2017“ – erstellt von griephan in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) – mit dem Thema „Herausforderung globaler Handel – wer Standards setzt, schafft Märkte“ veröffentlicht. Die Ausgabe beinhaltet Beiträge mit den Blick auf Chinas Seidenstraßen-Initiative über die Protektionismusreflexe der G20, freier Handels als Ausdruck freier Gesellschaften aber auch zum Duisburger Hafen, dem aktuellen Start- und Zielpunkt der Seidenstraße. Weiterlesen

„Das Wissen um (See)Räume“


Wir haben in der aktuellen Ausgabe der griephan Briefe (34/17) den folgenden Beitrag entdeckt, der sowohl einen Überblick über die Fähigkeiten und Anforderungen an moderne Seeaufklärung als auch einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen gibt –  im Zentrum steht das „Wissen um Räume“:

Das Wissen um (See)Räume

Unsere Analyse zum Segment Seefernaufklärungssysteme in der gemeinsamen deutsch-französischen Erklärung hat Reaktionen ausgelöst, die wir wie folgt zusammenfassen:

In der deutsch-französischen Regierungsvereinbarung ist unter anderem die Zusammenarbeit bei „Seeaufklärungs­systemen“ vereinbart worden. Die folgenden Überlegungen gehen davon aus, dass darunter MPA (Maritime Patrol Aircraft) im klassischen Sinne eines Aufklärungs- und U-Jagdflugzeugs oder Seefernaufklärers verstanden werden. Weiterlesen

„Das Wissen um maritime Räume“


„Man muss nicht jeden Fachbegriff übersetzen! Was sich jedoch hinter ‚Maritime domain awareness‘ verbirgt, geht über das hinaus, was man allein innerhalb der Community zu besprechen hat: ‚Das Wissen um maritime Räume‘ sollte nationaler Anspruch sein und Teil der Großen Erzählung, die es transatlantisch neu zu schreiben gilt,“ so Heinz Schulte, Chefredakteur von griephan, in seinem Vorwort für die aktuelle Aprilausgabe der Fachzeitschrift MarineForum. Weiterlesen

2. Maritimes Kolloquium: Container bergen oft Überraschungen


„Der Schutz deutscher Handelsschiffe durch militärische Bordkommandos ist nicht zu leisten. Wie der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Thomas Kossendey (CDU), am 20. September beim 2. Maritimen Kolloquium Wilhelmshaven (MKW) im Deutschen Marinemuseum sagte, würden allein am besonders von Piraten heimgesuchten Horn von Afrika 3000 bis 3500 Passagen deutscher Schiffe im Jahr registriert. Weiterlesen