Der JadeWeserPort 2015 – ein Durchbruch?


Wilhelmshaven feiert das Jahr 2015 als Durchbruch für den JadeWeserPort. Man freut sich über 400.000 umgeschlagene Container. Vor wenigen Tagen erst war das Land Niedersachsen mit einer Machbarkeitsstudie für den weiteren Ausbau an die Öffentlichkeit getreten, und der Wirtschaftsminister sieht den Nordwesten mit Siemens-Offshore in Cuxhaven und dem JWP in Wilhelmshaven als Impulsgeber für das Land. Endlich geschafft also?
Aber, hatte man nicht im Sommer noch eine halbe Million Container für 2015 erwartet, und gab es da nicht vor einiger Zeit Interessenten, die sich in der Logistikzone ansiedeln wollten?

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Rede des Präsidenten des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe


Der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe, Herr Klaus-Dieter Peters, hat in der Mitgliederversammlung des Verbandes in einer interessanten Tour d’Horizon zahlreiche, interessante Fakten vorgetragen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Wir bringen daher gerne seine ungekürzte Rede in unserem Blog und empfehlen Ihnen dieses Petitum für eine leistungsstarke und innovative Hafenwirtschaft als Lektüre:

.Auf die Rekordzahlen von 2014 folgen derzeit eher verhaltene Umschlagmengen in 2015. Im ersten Halbjahr ging der Umschlag in unseren Häfen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1% zurück und eine wirkliche Trendwende ist auch zum Jahresende derzeit noch nicht absehbar.

Durchaus vielfältige externe Faktoren und Krisen, wie das Wirtschaftsembargo Russlands in Verbindung mit dem Ölpreisverfall, die sich rasch abkühlende Konjunktur in China, die immer noch existierende Wirtschafts- und Finanzkrise in Griechenland, die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und nicht zuletzt die nach wie vor ausstehenden Fahrrinnenanpassungen von Elbe und Weser, um nur einige Beispiele aus dem notleidenden Bereich der seewärtigen Infrastruktur zu nennen, beeinträchtigen unser Geschäft in der einen oder anderen Weise.

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Hamburg auf Platz zwei


Nach Recherchen der norwegischen Consultingfirma Menon ist Singapur der bedeutendste maritime Standort der Welt. Basis für die Untersuchungen waren vier Kriterien: Schifffahrt, Finanzierung und Gesetze, Technologie sowie Hafen- und Logistikgegebenheiten. Befragt wurden 200 Industrieexperten in 33 Ländern. Für Singapur zu Buche schlugen insgesamt die branchenfreundliche Politik sowie die strategische Lage an der Haupthandelsroute zwischen Europa und Asien. Auf Platz zwei in dem Ranking der Untersuchung folgt Hamburg und auf Platz drei Oslo. Oslo habe sich zwar in den vergangenen Jahren zu einem hochkarätigen Finanz- und Technologieplatz entwickelt, würde jedoch von Hamburg als wichtiger europäischer Hafenplatz deutlich übertroffen. Beide Städte, so Menon, würden zusammen mit Rotterdam und London darum kämpfen, als führender maritimer Standort in Europa zu gelten. Mit Blick auf die Situation in fünf Jahren prognostizierten die Menon-Analysten, dass Singapur seine leitende Stellung als Top-Platz für die maritime Wirtschaft behalten, aber Schanghai den Aufstieg zum zweiten Platz schaffen werde. Zusätzlich wurde die Aufmerksamkeit auf Dubai gelenkt, das sich von dem führenden maritimen Standort in Mittelost sehr wahrscheinlich bald in den Kreis der weltweit führenden maritimen Plätze einordnen werde.

Quelle: MarineForum 09-15, S.37.

„Moin, moin, Weltwirtschaftslok“


Als maritimer Blog sind wir eingefleischte Logistikfreunde, und so freuen wir uns natürlich darüber, wenn deutsche Unternehmen alle möglichen Logistikketten bedienen und ihren Teil zu Handel und Wohlstand in der Welt beitragen. Deutschland ist immerhin Globalisierungsgewinner! Folgenden Artikel konnte man am 2. August auf Spiegel Online finden: Weiterlesen