Rede des Präsidenten des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe


Der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe, Herr Klaus-Dieter Peters, hat in der Mitgliederversammlung des Verbandes in einer interessanten Tour d’Horizon zahlreiche, interessante Fakten vorgetragen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Wir bringen daher gerne seine ungekürzte Rede in unserem Blog und empfehlen Ihnen dieses Petitum für eine leistungsstarke und innovative Hafenwirtschaft als Lektüre:

.Auf die Rekordzahlen von 2014 folgen derzeit eher verhaltene Umschlagmengen in 2015. Im ersten Halbjahr ging der Umschlag in unseren Häfen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1% zurück und eine wirkliche Trendwende ist auch zum Jahresende derzeit noch nicht absehbar.

Durchaus vielfältige externe Faktoren und Krisen, wie das Wirtschaftsembargo Russlands in Verbindung mit dem Ölpreisverfall, die sich rasch abkühlende Konjunktur in China, die immer noch existierende Wirtschafts- und Finanzkrise in Griechenland, die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und nicht zuletzt die nach wie vor ausstehenden Fahrrinnenanpassungen von Elbe und Weser, um nur einige Beispiele aus dem notleidenden Bereich der seewärtigen Infrastruktur zu nennen, beeinträchtigen unser Geschäft in der einen oder anderen Weise.

Weiterlesen

Neue Fährlinien zur Entlastung des Hamburger Hafens?


Vor zwei Wochen wurde die lange angekündigte große Baustelle auf der A7 nördlich des Elbtunnels in Hamburg eingerichtet. Weitere sollen folgen und den Verkehr zwischen dem Horster und dem Bordesholmer Dreieck zehn Jahre lang beeinträchtigen – den pünktlichen Abschluss dieser öffentlichen Bauvorhaben vorausgesetzt. Bereits jetzt betroffen ist der Containertransport am Hamburger Hafen. Spediteure drohen mit Sondergebühren und Abwanderung. Was kann man tun, um dauerhaften Schaden von Deutschlands wichtigstem Seehafen abzuwenden?
Weiterlesen

Das Hafenkonzept kann nicht früh genug kommen


Letzte Woche war es so weit: Das zur Zeit größte Containerschiff der Welt, die „Majestic Maersk“, machte zusammen mit der „Eugen Maersk“ zum ersten Mal im JadeWeserPort fest, allerdings unplanmäßig. Trotzdem erwarten sich Betreiber und Politik eine Signalwirkung, welche die Fähigkeit des JadeWeserPorts unterstreichen soll, unabhängig von Ebbe und Flut auch die größten Containerschiffe der Welt bedienen zu können. Vor etwa einem Jahr eröffnet und für den Umschlag von 2,7 Millionen Containern ausgelegt, läuft der Betrieb des Hafens allerdings nur schleppend.

Natürlich sind die beiden Schiffe nicht der ganz große Durchbruch, denn was wir brauchen sind regelmäßige Linien, die am JWP festmachen und Umschlag generieren„, so der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) in der Tageszeitung Die Welt. „Lies erinnerte daran, dass bald 20 Maersk-Schiffe der Triple-E-Klasse, von denen die ‚Majestic Maersk‘ das zweite ist, fahren sollen. Nur der JadeWeserPort könne als einziger Tiefwasserhafen in Deutschland diese Schiffe voll beladen und unabhängig von Ebbe und Flut abfertigen.Weiterlesen