„Das Wissen um (See)Räume“


Wir haben in der aktuellen Ausgabe der griephan Briefe (34/17) den folgenden Beitrag entdeckt, der sowohl einen Überblick über die Fähigkeiten und Anforderungen an moderne Seeaufklärung als auch einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen gibt –  im Zentrum steht das „Wissen um Räume“:

Das Wissen um (See)Räume

Unsere Analyse zum Segment Seefernaufklärungssysteme in der gemeinsamen deutsch-französischen Erklärung hat Reaktionen ausgelöst, die wir wie folgt zusammenfassen:

In der deutsch-französischen Regierungsvereinbarung ist unter anderem die Zusammenarbeit bei „Seeaufklärungs­systemen“ vereinbart worden. Die folgenden Überlegungen gehen davon aus, dass darunter MPA (Maritime Patrol Aircraft) im klassischen Sinne eines Aufklärungs- und U-Jagdflugzeugs oder Seefernaufklärers verstanden werden. Weiterlesen

Seekrieg aus der Luft – reloaded?


Durch den Blätterwald rauschen Auszüge aus den „Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr“, das bis 2032 gegenüber der NATO eingenommen werden soll (F.A.Z. PLUS Beitrag „Bis zu den Sternen“ vom 18. April). Es handelt sich um eine nicht verbindliche Absichtserklärung; nichtdestotrotz führt sie zu einer – berechtigten – Erwartungshaltung im Bündnis. Für den Beitrag der Marine ist unter anderem Folgendes zu vernehmen (Unsere Hervorhebung): „Zeitgleiches Bereitstellen von mindestens 15 schwimmenden Plattformen inklusive Unterstützungseinheiten über alle „Maritime Warfare Areas“ (dreidimensionaler Seekrieg) und zusätzlich von zwei Seefernaufklärern für eine Naval Task Force mit höchster/hoher Reaktionsfähigkeit. … Befähigung zum Kampf im gesamten Intensitätsspektrum, Fortschreibung der Befähigung zur dreidimensionalen Seekriegführung mit der Erweiterung auf die Nutzung des Cyber- und Weltraums und der Wiederherstellung der Befähigung zum Führen Seekrieg aus der Luft.

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