Klassiker von Seemacht, Technologische Entwicklungen und mögliche zukünftige Formen von Machtprojektion


Ein Aufsatz von Prof. James Holmes, Naval War College, mit dem Titel „The Legacy of Unfinished Revolutions“ in der Oktober Ausgabe 2017 der Proceedings des USNI und seine Aussagen „Submarines, torpedo boats, and aircraft had little place in Corbett ´s or Alfred Thayer Mahan´s scheme of things, in large part because they wrote before those new instruments of war came into their own. Because of this historical accident, the strategic cannon is mostly silent on the subjects of undersea and aerial warfare“ nährt den Verdacht einer gewissen Ignoranz angel-sächsischer Staaten gerade gegenüber französischen Denkern auch zu Beginn der 1930er Jahre. Neben der eher banalen Feststellung, dass U-Boote und Torpedos schon zu Lebzeiten Corbett´s und Mahan´s entwickelt und eingeführt wurden, hätte schon ein Studium der Schriften von Admiral Raoul Castex zu Erkenntnissen geführt, die auch heute von größter Bedeutung sind. Dies gilt umso mehr nach den jüngsten Äußerungen von Präsident Putin zur „Überlegenheit“ neuster russischer Entwicklungen auch für künftige Seekriege.
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Russlands Kanonenbootdiplomatie?


Das „Atlantic Council“ hat in einer online Veröffentlichung die Verlegung zweier russischer Korvetten mit weit reichenden Flugkörpern aus dem Schwarzmeer in die Ostsee thematisiert:

Gunboat Diplomacy: What lies behind the transfer of Russia´s long –range cruise missile ships to the Baltic? “It’s confirmed: two Russian Buyan-M class corvettes of the Black Sea Fleet, armed with Kalibr-NK long-range cruise missiles, have entered the Baltic Sea, despite the fact that the Russian government said they were meant to stay in the Mediterranean.”

Dazu ein Kommentar des ehemaligen Präsidenten des Deutschen Maritimen Instituts, Lutz Feldt, EuroDefense Deutschland. Weiterlesen

Sicherheit im Ostseeraum


Das britische Verteidigungsministerium hat unlängst im Auftrag der schwedischen Regierung eine interessante Studie zu den Herausforderungen an die Sicherheit im Ostseeraum veröffentlicht.

Das „Development, Concepts and Doctrine Centre“ des britischen Verteidigungsministeriums kommt, nach zahlreichen Interviews und Beiträgen von Experten ziviler und militärischer Bereiche der Ostseeanrainer zu dem Schluss, dass der Ostseeraum unverändert strategische Bedeutung für ganz Europa habe.

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Moskau bricht das Eis


Am 26. Juli, dem Tag der Russischen Marine, verkündete Präsident Vladimir Putin in Kaliningrad die neue Marinedoktrin seines Landes. Diese besagt, dass Russland Kooperationen mit Indien und China im indischen bzw. pazifischen Ozean eingehen möchte, gleichzeitig seine maritime Präsenz im Atlantik verstärken und territoriale Ansprüche in der Arktis durchsetzen will. Zu diesem Zweck soll eine Flotte neuer, atombetriebener Eisbrecher auf Kiel gelegt werden, das erste Schiff soll bereits 2017 in Dienst gestellt werden. Weiterlesen