Sea Blindness – Wie spinnt man einen maritimen Erzählfaden


von Patrick Mundstock, dem Gewinner unseres Ausatzwettbewerbes:

Mehr als 95 Prozent des weltweiten internationalen Handels verläuft über die Meere und Ozeane dieser Erde. Auf ihnen sind jedes Jahr rund 47.000 Handelsschiffe aus aller Welt unterwegs und transportieren ca. sieben Milliarden Tonnen Wirtschaftsgüter, Tendenz steigend. Immer größer, immer schneller und immer mehr lautet dabei die Devise der Reedereien. Die Häfen werden gigantischer und das Handelsvolumen wächst jedes Jahr. Somit ist die Prosperität nahezu jeder wirtschaftlich handelnden Nation im besonderen Maße von maritimer Sicherheitspolitik abhängig. Und dennoch sieht sich maritime Sicherheit einer so weitreichenden Problematik gegenüber, dass ihr mittlerweile sogar internationale Organisationen wie die Europäische Union und die Vereinten Nationen vollste Aufmerksamkeit zukommen lassen – „Sea Blindness“ in den Köpfen der Bevölkerung. Weiterlesen

Sea Blindness – Wie spinnt man einen maritimen Erzählfaden?



Mit einem Preis sollten die besten Artikel/Arbeiten junger Offiziere bzw. Offiziersanwärter/-innen ausgezeichnet werden, die ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Sichtweisen zu diesem Thema reflektieren und die sich besonders für eine Veröffentlichung im MarineForum eignen.An dem Wettbewerb beteiligten sich Marineoffiziere und Offizieranwärter, deren Beiträge bis zum Einsendeschluss im September beim DMI eingingen. Jurymitglieder (zwei Stabsoffiziere des Marinekommandos und zwei Präsidiumsmitglieder des DMI) bewerteten die Aufsätze. Die Beiträge waren dafür anonymisiert. In Abstimmungsrunden wurden die Preisträger ausgewählt.
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Maritimes zum Schmökern – Wilde Welle


Geschichten von alten Kapitänen gibt es wie Sand am Meer.
Axel Prahl, aufgewachsen an der Ostsee, liebt das Meer und hat die besten Geschichten für uns ausgesucht und fasst die Quintessenz der Geschichten in kurzen, treffenden Kommentaren zusammen. In den Geschichten geht es um Stürme, Gefahren, es geht um das Bauchgefühl, das Kapitäne, Schiffe und Besatzungen rettet oder der ewigen Verdammnis überlässt. Es geht um die glückliche Hand, um die besten Kapitäne, die immer auf der Pier stehen; es geht um Männerfreundschaften, Agentengeschichten, und überhaupt um alles, was eigentlich nur Kapitäne und der liebe Gott wissen können.

Wenn Sie also das nächste Mal auf einen Zug warten der nicht fährt oder auf den Flieger der nicht fliegt, dann nutzen Sie die Zeit und riskieren Sie einen Blick in
Wilde Welle! Weiterlesen

Wir empfehlen: Maritime Literatur!


Die Tage auf See können lang werden…da lohnt es sich das eine oder andere gute Buch im Seesack dabei zu haben! Und da wir gerne in unserem Element bleiben, bietet sich maritime Literatur geradezu an – gleichermassen zur Unterhaltung sowie um den eigenen Horizont zu erweitern.
Hier kommen Sie und Meer Verstehen ins Spiel: Egal ob Fiktion, Abenteuer oder Sachbuch – wir möchten eine Literaturliste erstellen, die man guten Gewissens jederman empfehlen kann! Weiterlesen

Buchtipp: Unterwegs auf den Weltmeeren – Die Geschichte der großen Handelsrouten


Unterwegs auf den Weltmeeren – Die Geschichte der großen Handelsrouten ist die 2005 erschienene deutsche Ausgabe des französischen Buches Marchands au long cours von 2003. Der Autor François Bellec, Konteradmiral der französischen Marine, beschreibt angenehm verdichtet und vor allem bildgewaltig über 2000 Jahre Geschichte der Handelsrouten und Handelsschifffahrt.
Auf Wunsch eines einzelnen Herren bringen wir nun unseren Buchtipp! Weiterlesen

Das maritime Österreich – ein Nachruf


Wir lesen bei der Deutschen Presse-Agentur:

Österreich gibt Seefahrt auf
Österreich zieht sich offiziell aus der gewerbsmäßigen Seefahrt zurück. Das beschloss das Parlament des Alpenstaates ohne Meeresküsten [am 19. April 2012]. Grund für den Rückzug ist, dass seit geraumer Zeit keine Hochseeschiffe unter österreichischer Flagge mehr unterwegs sind. Das letzte derartige Schiff beendete 2011 seine Fahrten über die Weltmeere. […]
Quelle: Kronen Zeitung

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Eine Seefahrt, die ist…


…lehrreich! Diese Zeilen wurden auf einer RoRo/LoLo (Roll-on/Roll-off bzw. Load-on/Load-off)-Großfähre auf dem Weg von Kiel nach Oslo zu Papier gebracht. Der erste Eindruck in Kiel: Europa mangelt es nicht an einer strategischen Seeverlegefähigkeit! Auf der Fähre, mit der wir unterwegs waren, kann ein verstärktes Bataillon mit schwerem Gerät ohne Mühen verlegt werden – solange ein gesicherter Hafen zum Ausladen am Ende der Fahrt Weiterlesen