25 Jahre nach Mogadischu – was bleibt?


In diesen Tagen ist es 25 Jahre her, dass die Marine den Deutschen Unterstützungsverband Somalia aus Mogadischu evakuierte. Dieser Heeresverband hatte zuvor die Operation UNOSOM II der Vereinten Nationen in Somalia unterstützt.

Für das Heer war es der erste große Auslandseinsatz gewesen, der abrupt zu Ende ging, als sich die USA überstürzt aus der Operation zurückzogen und die deutschen Truppen auf sich allein gestellt zurückblieben.

Die Umstände der daraufhin folgenden Evakuierungsoperation Southern Cross sind seinerzeit umfänglich diskutiert worden. Wenn man das allerdings heute nachlesen will, findet man im Netz nur einen einzigen Wikipedia-Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Southern_Cross), der auf den Berichten des seinerzeitigen Marine-Verbandsführers fußt. Längst ist diese Operation in Vergessenheit geraten, überschattet von neueren Einsätzen und seit wenigen Jahren von der Rückbesinnung auf Landes- und Bündnisverteidigung. Weiterlesen

Maritime Sicherheit vor Westafrika – vernetztes Handeln gefordert!


Über Jahre hat die Piraterie vor Somalia für Schlagzeilen gesorgt. Kriegsschiffe aus NATO- und EU-Ländern wurden gegen die Piraten eingesetzt, und viele andere Nationen beteiligten sich am Kampf gegen den alten Schrecken der Meere, darunter China, Indien und Russland. Auch aus Westafrika hört man von Überfällen auf Schiffe, und doch ist dort alles ganz anders.
Weiterlesen

Die EU im Kampf gegen die Piraterie – ein Kommentar


Das Thema Piraterie hat, obwohl immer aktiv, in den letzten Jahren die Öffentlichkeit verstärkt eingeholt. Mit der Operation Atalanta am Horn von Afrika findet zur Zeit die erste Marineoperation der EU statt. An dieser Stelle möchten wir einen Kommentar zu diesem Thema aus der Deutschen Marine vorstellen. Der Autor ist aktiver Offizier der Deutschen Marine und hat Internationales Recht und Politik studiert. Der Beitrag gibt seine persönliche Meinung wieder. Weiterlesen

Bewaffneter Schutz von Handelsschiffen – Was darfs denn sein?


Irgendwann sollte man zu Potte kommen! Dem Fachinformationsdienst DVZ-Brief-Express entnehmen wir:

Unklare Rechtslage lähmt Kampf gegen Piraterie
Der Einsatz von privatem bewaffneten Sicherheitspersonal an Bord von Schiffen zum Schutz gegen Piraterie wirft noch viele Probleme auf. Das machte eine Konferenz in Brüssel deutlich. Dass solche Sicherheitskräfte eingesetzt werden sollten, stand auf der von Saarpsco, der South Asia and Africa Regional Port Cooperative, organisierten Konferenz grundsätzlich außer Frage. „Jetzt geht es eher um das Wie“, erklärte Saarpsco-Präsident Weiterlesen