„Nicht konventionelles Öl und Gas – Folgen für das globale Machtgefüge“


Die Diskussion über die Förderung von Schiefergas als „unkonventionelles“ Erdgas ist in vollem Gange. Durch die sogenannte Fracking-Methode können heute Erdgasablagerungen in Tonsteinformationen angezapft werden, die zunächst für konventionelle Bohrmethoden unerreichbar schienen. Länder wie Deutschland oder Polen könnten effizient einen wesentlichen Anteil ihrer Energie zur Deckung des Eigenbedarfs aus dem heimischen Boden gewinnen; dies würde sowohl die ökonimische als auch politische Abhängigkeit von anderen Energieliferanten reduzieren. In Deutschland wird die öffentliche Diskussion über Schiefergas zunächst nur aus dem Blickwinkel der Energiewende, also umweltpoilitisch, betrachtet. Dabei wird der heimische Abbau von Schiefergas, alleine durch die USA, potentiell massive globale, und in Folge auch lokale, geopolitische Veränderungen mit sich bringen. Dr. Kirsten Westphal von der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP erläutert mögliche Folgen in ihrer SWP-Publikation „Nicht konventionelles Öl und Gas – Folgen für das globale Machtgefüge“: Weiterlesen